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Fotografieren im Herbst – Darauf solltest Du achten!

... oder wie Du den Herbst am besten nutzt, um tolle Fotos zu schießen.

Fotografieren im Herbst

Fotografieren im Herbst – Darauf solltest Du achten!

Man soll es nicht glauben, es wird schon wieder Herbst. Für mich neben dem Frühling die beste Zeit, um draußen Fotos zu schießen. Einem begegnen prächtige Farben und facettenreiche Landschaften. Der Herbst hat es aber auch wetter- und temperaturtechnisch in sich. Das Wetter verändert sich minütlich und erinnert mich häufig an den April. Fotografieren im Herbst ist etwas für wahre Farben- und Naturliebhaber.

Wie Du den Herbst am besten nutzt, um tolle Fotos abzulichten, will ich Dir mit fünf Tipps mit auf den Weg geben.

1. Schütze Dein Fotoequipment

Wie schon gesagt, das Wetter ändert sich schnell. Pack´ Deine Kamera und die Objektive in eine sichere Umhängetasche. Vielleicht zusätzlich noch eine Plastiktüte griffbereit in die Hosentasche, um diese schnellstmöglich über die Cam zu stülpen, sollte es unvermittelt anfangen zu regnen.

Aber nicht nur Du musst Dich an die kältere Jahreszeit gewöhnen. Denk auch mal an Deine Kamera-Akkus. Lade Sie vorher noch auf und trage diese nahe am Körper. So halten Sie ihre Leistung am längsten.

2. An die passende Kleidung denken

Ich kenne die Situation nur selbst zu gut. Die Umstellung von Sommer auf Herbst geht für mich immer viel zu schnell. Gestern noch Shorts, heute schon Kapuzenpulli und lange Hose. Wer nach dem passenden Motiv im Herbst sucht, vergisst gerne mal die Zeit und fängt zu frieren an. Ergebnis ist dann die erste Herbstgrippe.

Hier hilft ein gutes und trittsicheres Schuhwerk, eine Kapuze und natürlich eine leichte und windschützende Jacke. Praktisch finde ich auch leichte Fingerhandschuhe, welche die Hände warm halten und die Finger frei für den Auslöser.

Herbstlaub

3. Der frühe Vogel…

… kann mich mal, dachte ich bislang immer. Wer weiche Schatten sucht, den Nebel aufziehen sehen will, sollte früh aufstehen. Früh ist sicherlich relativ. Dadurch, dass die Sonne später aufgeht sollte man den Wecker auf die Dämmerung einstellen.

4. Herbstzeit = Nebelzeit

Er kommt häufig ganz mystisch und verschwindet genau so auch wieder, der Nebel. In Verbindung mit der aufgehenden Sonne schenkt uns der Herbst so faszinierende Aufnahmen. Nebelschleier sind schwer mit dem Autofokus anzuvisieren, von daher manuell scharf stellen.

Hat sich der Nebel zur Mittagszeit verzogen, gibt es wunderbare kontrast- und farbenfrohe Motive, die es abzulichten gilt. Ganz gleich auf dem Feld, den Wiesen, im Wald oder Gebirge. Bunt wirkt vor allem das herabfallende Laub. Aber auch Pilze, Tau und Spinnenetze sind gern fotografierte Motive. Hier gilt es überall die Augen für den perfekten Shot offen zu halten.

5. Abendrot macht Wangen rot

Ein schlechter Spruch, ich weiß. Aber rot vielleicht vor Freude über die untergehende Sonne. Die Dämmerung zaubert eine märchenhafte Stimmung in die Landschaft. Ziehen die ersten Nebelschwaden auf, ist der hereinbrechende Abend ein gelungener Zeitpunkt um mit der Kamera auf Fotopirsch zu gehen!

Mit Leib und Seele bin ich Outdooraktivist, Fotodesigner und Storyteller, der mit seinen Aufnahmen Emotionen einfangen möchte. Unterwegs mit DSLR und/oder Handy, shoote ich Fotos aus der Natur, Landschaften, Gebäude, eigentlich alles, was mir ins Auge (ge)fällt. Meine Devise: „Keep calm and take photos“, oder „Shoot, sleep, repeat“.

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