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Achtung Drohne – Meine Drohnen-Tipps vor dem Abflug

"Über den Wolken, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein"

Drohnen-Tipps

Achtung Drohne – Meine Drohnen-Tipps vor dem Abflug

Fast jeder fliegt mittlerweile eine Drohne und schießt damit Luftaufnahmen. Der Markt für Drohnen boomt. Auch ich habe mir vor einiger Zeit eine Drohne zugelegt. Mich faszinierte der Blick aus der Vogelperspektive. Drohnenfotos verzaubern durch ihre besondere Sichtweise. Doch halt, bevor Du Dich zum Kauf einer Drohne entscheidest, hier ein paar Drohnen-Tipps vor dem Start.

Noch schnell eins vorweg. Ich will Dir mit meinen Hinweisen keine Flugangst machen. Doch dadurch, dass immer mehr Maßnahmen und Richtlinien für den Flug mit Drohnen aufkommen bzw. es z.B. an Flughäfen schon zu Flugausfällen wegen Drohnenalarms gab, entscheide selbst, was für Dich vor dem (ersten) Aufstieg wichtig erscheint.

Drohnenfoto

Meine Drohnen-Tipps:

1. Hast Du schon eine Haftpflichtversicherung für Deine Drohne abgeschlossen? Beuge dem Worst-Case-Szenario vor und erkundige Dich nach einer günstigen und für Dich passenden Drohnenversicherung.
2. Die zulässige Flughöhe beträgt in Deutschland 100 Meter. Darüber benötigst Du eine behördliche Ausnahmegenehmigung.

3. Alle Copter mit einem Startgewicht von 250 Gramm benötigen eine feuerfeste Plakette mit Deiner Anschrift.

4. Wiegt Deine Drohne mehr als 2.000 Gramm, brauchst Du zusätzlich noch einen Flugkundenachweis = Drohnen-Führerschein.

5. Flugverbotszonen sind: Industrieanlagen, Flughäfen, private Grundstücke, Naturschutzgebiete, Menschenansammlungen, uvm. Erkundige Dich über Deine Flugapp, oder über Map2Fly bzw. Airmap, wo es entsprechende Flugverbotszonen gibt.

6. Willst Du Deine Drohne kommerziell nutzen? Dann benötigst Du eine Haftpflichtversicherung, welche den gewerblichen Einsatz mit abdeckt.

7. Achte beim Schießen von Fotos auf die Erlaubnis der zu überfliegenden Gebiete bzw. Sehenswürdigkeiten. Nicht jedes Gebäude darf so einfach von oben fotografiert werden. Frage vorab um die Erlaubnis!

8. Noch etwas zu den Batterien, denn das Problem hatte ich selbst schon einmal. Viele Batterien verlieren bei kalten Temperaturen, speziell aber im Winter schnell an Leistung. Also vor dem Start auf den Ladezustand achten und dies beim Flug mit einkalkulieren.

9. Fliege am Besten nur auf Sicht. Verlierst Du den Blickkontakt zu Deinem Multikopter kannst Du Dich nur anhand des verbundenen Smartphones oder Tablets orientieren wo Du gerade bist.

10. Willst Du Deine Drohne in den Urlaub mitnehmen, erkundige Dich vorab unbedingt über die landesspezifischen Flugge- und -verbote. Nimmst Du Deine Drohne mit in den Flieger, frage bei der Airline wegen der Mitnahmemöglichkeit im Handgepäck nach. Die Batterien sollten auf jeden Fall mit ins Handgepäck!

Weitere Infos findest Du auch in einem Flyer „Die neue Drohnen-Verordnung“.

Trotz der vielen Hinweise und Regelungen, lass´ Dir nicht den Spaß an den Luftbildern nehmen. Luftaufnahmen und Videos waren schon immer etwas Besonderes und fesseln den Betrachter. In diesem Sinne, „guten Flug“!

Mit Leib und Seele bin ich Outdooraktivist, Fotodesigner und Storyteller, der mit seinen Aufnahmen Emotionen einfangen möchte. Unterwegs mit DSLR und/oder Handy, shoote ich Fotos aus der Natur, Landschaften, Gebäude, eigentlich alles, was mir ins Auge (ge)fällt. Meine Devise: „Keep calm and take photos“, oder „Shoot, sleep, repeat“.

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