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5 einfache (Anfänger)-Tipps für (noch) bessere Fotos

Die ersten 10.000 Aufnahmen sind die Schlechtesten

Bessere Fotos

5 einfache (Anfänger)-Tipps für (noch) bessere Fotos

Tipps zum Fotografieren findest Du an jeder Straßenecke und natürlich erst recht hier im Netz. Ich beschränke mich heute auf die mir persönlich fünf Wichtigsten, damit Du schon als Anfänger (noch) bessere Fotos auf deine Speicherkarte bringst.

Meine Fototipps sollen für Dich nur eine kleine Anregung sein. Grundsätzlich geht nichts über fotografieren, fotografieren und noch einmal fotografieren! Dann gelingen Dir auch bessere Fotos im Laufe der Zeit.

Die ersten 10.000 Aufnahmen sind die schlechtesten.
– Helmut Newton –

1. Kaufe Dir als Anfänger KEIN High-End-Gerät!

Du willst endlich selbst loslegen und in die Fotografie einsteigen? Mein Tipp: Für den Anfang genügt es völlig, eine gute, einfach zu bedienende DSLR für 300 – 400 Euro zu kaufen. Du brauchst kein High-End-Gerät mit Klappmonitor, Live-Modus oder WiFi. Am besten lernst Du fotografieren, wenn die Cam die wichtigsten Grund-Features beherrscht. Je mehr eine digitale Spiegelreflex kann, umso mehr kommst Du am Anfang ins Schleudern.

2. Lese die Bedienungsanleitung

Na klar, einfach nur drauf los knipsen. Das ist auch genau mein Ding! Doch weit gefehlt. Es hilft in manchen Situationen unheimlich, die Details seiner Kamera zu kennen. Nimm Dir die Zeit, Dich ausführlich mit dem Handbuch deiner Kamera zu beschäftigen. Was passiert mit dem Drehrad links? Welche Feature verbirgt sich hinter diesem Knopf usw. usw.

Mein Tipp: Vielen Kameraverpackungen liegt neben dem dicken Handbuch auch ein kleine Schnellanleitung bei. Häufig gibt´s für die auch einen Downloadlink. Ausdrucken und griffbereit in die Jacke- oder Hosentasche packen!

3. Denke Dir eine passende Geschichte zum Foto aus

Du stehst vor einem Gebäude, einer tollen Landschaft oder willst einfach nur Deinen „Stubentiger“ richtig in Szene setzen? Denke Dir für zehn Sekunden eine passende Kurzstory zu dem Foto aus, bevor Du den Auslöser drückst. Schalte das Kopfkino ein und produziere einen Minifilm, wie das Bild am Ende aussehen könnte. Es muss ja nicht gleich ein komplettes Storytelling von A-Z sein. So kommst Du in eine Art Flow, der Dir dabei hilft, das Motiv besser zu verstehen. Jetzt blicke durch den Sucher und shoote es ab. Im besten Falle wird am Ende der Betrachter Deines Bildes die Story wiedererkennen und das Foto noch besser verstehen.

4. Schieße ein Motiv aus unterschiedlichen Positionen

Mache mindestens 3-4 Bilder vom gleichen Motiv, aber aus unterschiedlichen Positionen. Gehe nach Möglichkeit um das Objekt herum, knie Dich hin, bücke Dich auf „Augenhöhe“, oder lege Dich gar einmal auf den Boden. Die Perspektive zum Objekt verändert sich manchmal sehr extrem und es entstehen ungeahnte Schnappschüsse!

Weniger Foto-Equipment ist manchmal mehr

5. Weniger ist mehr – Reduziere Dein Zubehör für bessere Fotos

Die Kameraindustrie neigt häufig dazu, dem Anwender für jeden Zweck ein anderes Objektiv anzubieten. Klar, je weiter die Motive weg sind, die wir fotografieren wollen, umso hilfreicher ist ein Objektiv mit großer Brennweite. Gehst Du durch die Stadt, genügt häufig ein 18-55er Standardobjektiv. Bist Du auf Natur- oder Tierfotos fokussiert, ist sicherlich ein Objektiv mit großer Brennweite von Vorteil.

Jeder Bereich hat seine Vorzüge. Wenn Du aber von vorneherein Dich mit einem riesigen Equipment auf den Weg machst, verlierst Du den Blick fürs Wesentliche. Du schleppst schweres Gepäck durch die Gegend, was Du am Ende vielleicht gar nicht brauchst.

Mein Tipp: Konzentriere Dich mehr auf ein Ziel, und beschränke Dich auf die Minimierung deines Equipments. Und wenn Du von vorne herein sowieso weißt, wie und wo Du Dein Objekt fotografieren willst, lass´ einfach das schwere Fotogepäck zu Hause.

Und selbst mit dem Handy gelingen Einem mittlerweile recht gute Ergebnisse. Diese Art der „Digi-CAM“ passt in jede Hosentasche. Minimalistischer geht es kaum.

Image Credit / Bildquelle: sixtyeightpixels.com / pexels.com

Mit Leib und Seele bin ich Outdooraktivist, Fotodesigner und Storyteller, der mit seinen Aufnahmen Emotionen einfangen möchte. Unterwegs mit DSLR und/oder Handy, shoote ich Fotos aus der Natur, Landschaften, Gebäude, eigentlich alles, was mir ins Auge (ge)fällt. Meine Devise: „Keep calm and take photos“, oder „Shoot, sleep, repeat“.

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